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Flachsaussaat im Kleinen – einige Tipps und Tricks

Der Flachsanbau im Kleinen kann zu einem wunderbaren Erlebnis werden, wenn einige Grund legende Eigenschaften und Bedürfnisse des Faserleins beachtet werden. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle ob es sich um eine Demonstrationsfläche in einem Freilichtmuseum, einem Schulgarten, einen Hausgarten oder ein Stück ackerbaulich genutzter Fläche handelt. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Hinweise für „Neulinge“ zusammengefasst: Weiter lesen…

Flachsernte im Rohstoffgarten – der erste Saattermin ist eingebracht

Zum Tanz in den Mai lugten die Keimlinge der Flachspflanzen nur wenige Zentimeter aus der Erde, ab dem 20. Juli wäre die Ernte dem Entwicklungsstand der Pflanzen nach möglich gewesen, schließlich haben wir uns jedoch entschieden erst sehr spät – d.h. am 9. August – zu raufen, da wir den Wunsch unserer Kunden nach voll ausgebildeten Samenkapseln antizipiert haben. Für unsere Versuche zu Fragen von Röstverfahren haben tatsächlich bereits ab Mitte Juli kleine Teilernten durchgeführt, da auch die Beurteilung von Faserqualitäten Gegenstand dieser Untersuchungen ist.
Das Handraufen – also das Herausreißen der Flachspflanzen mitsamt Teilen der Wurzeln aus dem Boden – gestaltete sich insoweit schwierig, als die durchgeführte Unkrautbekämpfung von Hand deutlich weniger wirksam als eine Herbizidbehandlung ist und so reichlich Vogelwicke und Windender Knöterich eine aufwendige Sortierung von jeder Handvoll Erntegut notwendig machte. Deshalb wurde mit nur einer Hand gerauft, um mit der anderen Hand das Bündel sofort von Unkraut zu befreien. Weiter lesen…

Stand Anbaujahr 2013

Nicht sehr vielversprechend – aktueller Stand der Flachsanbauflächen in Westeuropa

Eigentlich sollte der „Flachsmonat“ Juni richten, was März, April und Mai verdorben hatten. Die Temperaturen und Bodenbedingungen im März, der üblichen Saatzeit in Frankreich und Teilen Belgiens, erlaubten nur die Aussaat marginaler Flächenanteile in der ersten Monatsdekade. Dies stellte sich im Nachhinein fast noch als Glücksfall heraus, sorgten doch die niedrigen Temperaturen verbunden mit zu nassen Böden für einen so zögerlichen Auflauf, dass die Fröste um den 10. März den Flachs immerhin noch nicht über der Erde vorfanden. In der zweiten Aprildekade, mit rund drei Wochen Verspätung, konnte die Aussaat weitgehend abgeschlossen werden, allerdings sorgten die im Vergleich zum Vorjahr noch immer deutlich niedrigeren Luft- und Bodentemperaturen für langsamen Auflauf und Jugendentwicklung. Der Mai zeichnete sich in den meisten Anbauregionen durch reichlich Niederschläge, niedrige Temperaturen und wenig Sonnenstunden aus. Dadurch wurde das Streckungswachstum verlangsamt, ebenso aber auch die Bildung von Faser und Stützgewebe. Weiter lesen…

Nicht sehr vielversprechendStand der Flachsanbauflächen in Westeuropa zum Johannistag 2013

Eigentlich sollte der „Flachsmonat“ Juni richten, was März, April und Mai verdorben hatten.

Die Temperaturen und Bodenbedingungen im März, der üblichen Saatzeit in Frankreich und Teilen Belgiens, erlaubten nur die Aussaat marginaler Flächenanteile in der ersten Monatsdekade.
Dies stellte sich im Nachhinein fast noch als Glücksfall heraus, sorgten doch die niedrigen Temperaturen verbunden mit zu nassen Böden für einen so zögerlichen Auflauf, dass die Fröste um den 10. März den Flachs immerhin noch nicht über der Erde vorfanden. Weiter lesen…

Flachsernte 2012

Ein guter Anfang

Die Bedingungen zur Aussaat waren in den drei Hauptanbauländern sehr gut. In ein optimales Saatbett waren in Frankreich und Belgien bereits Mitte bzw.Ende März zwei Drittel der Gesamtfläche ausgesät, in den Niederlanden war die Aussaat Anfang April abgeschlossen. Insgesamt wurden in Westeuropa etwa 80.000 Hektar Flachs ausgesät. Die Größenordnung der Aussaatfläche entsprach in etwa dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre und war der Marktsituation angemessen. Weiter lesen…